Sportpsychologie

Sie denken eventuell darüber, nach Sportpsychologie zu studieren, wissen aber noch nicht genau, was es damit auf sich hat? Dann kann dieser Artikel helfen, denn er verrät alles Wichtige zum Thema Sportpsychologie.

Berufsfeld und Aufgaben

Die Sportpsychologie befasst sich mit dem Leistungs- und Gesundheitssport. Im Leistungssport geht es um die Stabilisierung, Verbesserung und Wiederherstellung der Leistung von Sportlerinnen und Sportlern. Beim Gesundheitssport geht es um den Sport als Mittel der psychologischen Interventionen.

Die Aufgaben in der Sportpsychologie:

– Regulation der Psyche
– Stressmanagement
– Beratung der Sportlerinnen und Sportlern bei Problemen und der Zieldefinition
– Athleten und Athletinnen in typischen Krisensituationen wie Verletzungen und Rehabilitation unterstützen
– Vermitteln von Trainingsformen
– Teamentwicklung
– Organisationsstrukturen und Abläufe optimieren
Dabei sind nicht nur Sportlerinnen uns Sportler die Zielgruppe, sondern auch Trainer, der Nachwuchs, der Seniorenbereich, Schiedsrichter, Führungskräfte, Behindertensportler und Freizeitsportler.

Voraussetzungen, um Sportpsychologie zu studieren

Sie benötigen ein Diplom in Psychologie oder aber ein Master oder Bachelor in Psychologie.

Die wichtigsten Kompetenzen, die sie mitbringen sollten

– Affinität in Sport und ein gewisses sportpsychologisches Fachwissen, unter anderem Diagnostik in verschiedenen Sportarten
– Kenntnisse von Mentaltraining und psychomotorischem Training
– Didaktische Kompetenz, damit Sie Inhalte aufbereiten und vermitteln können
– Interesse an der Arbeit mit anderen
– Kenntnisse in Gesundheitspsychologie, Emotionspsychologie, Entwicklungspsychologie, Neuropsychologie und Sozialpsychologie.

Wie ist die Größe des Arbeitsmarktes und die Berufsaussichten?

Mit ca. 5 Prozent der Absolventen ist der Arbeitsmarkt der Sportpsychologie eher überschaubar. Es gibt nur wenige feste Stellen mit ausschließlich den Inhalten des Sportpsychologen. Die meisten Sportpsychologinnen und Sportpsychologen arbeiten in Sportverbänden, Fitnesszentren, an Universitäten, an Olympiastützpunkten und nur sehr wenigen in Vereinen. Sie arbeiten sehr oft in Teilzeit, nebenberuflich oder auf selbstständiger Basis.

Was verdient man als Sportpsychologe?

Ihr Gehalt als Sportpsychologin oder Sportpsychologe beträgt nach dem entsprechenden Studium und der Ausbildung zwischen 3.420 Euro und 5.410 Euro brutto im Monat.